Dachpilze

Grauer Dachpilz (Pluteus salicinus)

Sein Hut ist blassgrau bis graugrün. Damit wird er auch Graugrüner Dachpilz genannt. Der Pilz ist giftig, weil er halluzinogene Giftstoffe enthält.

Zuletzt aktualisiert am 09.05.2026

Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus)

Der Stiel ist längsgefasert.
Die Lamellen werden rosa.

Bei einem sonnigen, aber kühlen Frühlingsspaziergang Anfang April durch einen nahegelegenen Wald kommt ein bereits stattlicher Rehbrauner Dachpilz zum Vorschein. Er wächst gut geschützt neben einem abgestorbenen liegenden Baumstamm. In diesem Schutz wächst er bereits sehr früh. Übliche Angaben sind Mai bis November.

Er wächst an Nadel- und Laubholz. Sein Hut ist anfangs kegelig bis glockig und später flach gewölbt. Die Lamellen sind gedrängt und breit. Am Stiel sind sie frei. Jung sind sie weiß und später durch die rosa Sporenpulverfarbe rosa bis lachsrötlich. Das weiße Fleisch riecht nach rohen Kartoffeln oder rettichartig.

Sein Stiel ist zylindrisch, trocken und weiß mit dunklen Längsfasern, zur Basis etwas verdickt.

Er ist essbar, hat aber einen eher muffigen Geschmack. Als Mischpilz ist er aber gut geeignet.

Der sehr ähnliche, essbare Schwarzschneidige Dachpilz (Pluteus atromarginatus) hat schwarzbraune Lamellenschneiden.

Der giftige Grünlichgraue Dachpilz (Pluteus salicinus) wächst nur an Laubholz und ist kleiner und heller.

Ein weiterer ähnlicher Pilz wäre der Breitblättrige Holzrübling (Megacollybia platyphylla). Er reißt aber bei Trockenheit am Hut radialförmig ein. Ferner riecht er nicht nach Kartoffeln oder Rettich.

Zuletzt aktualisiert am 04.04.2026.