Porlinge

In der Literatur werden Porlinge meist viel später genannt. Sie sind den Röhrlingen aber sehr nahe. Sie haben auch einen Schwamm, aber die Poren sind sehr fest und nicht ablösbar. Der Speisewerte ist sehr unterschiedlich. Es gibt sehr gute Speisepilze, aber auch viele ungenießbare, weil sie zu zäh oder zu bitter sind. Es gibt aber auch tödlich giftige Arten. Da viele an Holz wachsen, findet man sie auch sehr zur Freude im Winter, und es ist eine schöne Beschäftigung sie zu erkennen und zu sammeln oder zu fotografieren.

Wir gruppieren grob in:

Stielporlinge

Winter-Porling (Lentinus brumalis)

Wie sein Name bereits verrät, wächst er im Winterhalbjahr von Oktober bis Mai. Man findet ihn häufig an Laubholzstämmen und -ästen wie Birke, Buche oder Eiche. Er gehört zu den ungenießbaren Stielporlingen, von denen es eine ganze Reihe gibt.

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Schuppiger Porling (Polyporus squamosus)

Bereits ab April kann man den Schuppigen Porling finden und dann bis Oktober. Er ist weit verbreitet und wächst an Laubbäumen. Er parasitiert an Stammwunden oder Totholz und bildet Weißfäule. Die Fruchtkörper sind auffallend groß. Er ist jung essbar, wird aber eher als minderwertig eingeschätzt. Das bedeutet aber nicht viel, denn Geschmäcker sind verschieden und dann kommt die noch Zubereitung dazu und schon wird aus minderwertig vielleicht sogar hochwertig.

Der Sklerotien Porling (Polyporus tuberaster)  ist sehr ähnlich, aber deutlich kleiner.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.04.2026

 

Foto von Ute Paul

Schwefelporling (Laetiprus sulphureus)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Kiefern-Braunporling (Phaeolus schweinitzii)

Der Kiefern-Braunporling ist ungenießbar, aber er ist ein guter Färbepilz. Gut gebeizter Wolle gibt er schöne Messingtöne.

 

Zuletzt aktualisiert am 06.07.2026

Klapperschwamm (Grifola frondosa)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Porlinge

Leberreischling (Fistulina hepatica)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Birkenporling (Piptoporus betulinus)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Quelle: Rita Lüder, kreativpinsel.de

Lackporlinge

Flacher Lackporling, Malerpilz (Ganoderma applanatum)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Quelle: Rita Lüder, kreativpinsel.de

Zunderschwamm

Zunderschwamm (Fomes fomentarius)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Quelle: Rita Lüder, kreativpinsel.de

Baumschwämme

Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Schillerporlinge

Schiefer Schillerporling, Chaga (Inonotus obliquus)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Trameten

Rötende Tramete (Daedaleopsis confragosa)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Weißer Polsterpilz (Postia ptychogaster)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Schmetterlingstramete (Trametes versicolor)

Die Schmetterlingstramete ist ein ganzjähriger Pilz. Der wissenschaftliche Name der Art "versicolor" deutet schon auf die Farbenvielfalt hin.

Der Pilz ist ungenießbar, allerdings gilt er als Vitalpilz. Getrocknet kann er zu Pilzpulver verarbeitet werden um daraus  Tee zu bereiten.

Im Handel dürfen Tremetes oder Corioles Produkte nur zu Forschungszwecken verkauft werden und gelten nicht als Lebensmittel.

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

Striegelige Tramete (Trametes hirsuta)

Die Striegelige Tramete ist ein Weißfäule-Erreger. Die Poren der ungenießbaren Art sind rundlich bis eckig und unterscheiden sich dadurch deutlich von der sehr ähnlich aussehenden Buckel-Tramete.

 

Sehr junges Stadium
Junges Stadium
Altes Stadium
Altes Stadium
Runde Poren

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Dreifarbige Tramete (Daedaleopsis tricolor) 

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Buckel-Tramete (Trametes gibbosa)

Die Buckel-Tramete ist ungenießbar.

Die labyrinthartigen oder strichförmigen Poren sind sehr typisch für diese Art.

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026

Angebrannter Rauchporling (Bjerkandera adusta)

 

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2026