Seitlinge
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Austernseitling (Pleurotus ostreatus) Das ist wohl der beliebteste Winterspeisepilz. Er braucht den ersten Frost und wächst dann gerne gesellig an totem, noch berindetem Buchenholz. Dabei ist es nicht entscheidend, ob es liegende oder noch stehende Stämme sind. Sein Geruch ist würzig, pilzig. Der Geschmack ist eher mild. Der Austernseitling ist roh giftig. Er enthält Hämolysine, die blutzersetzend wirken. Durch ausreichendes Erhitzen lösen sie sich aber auf. Deshalb sollten Wildpilze auch immer ausreichend erhitzt werden, und wir raten vom Rohverzehr ab. Dieser Winterpilz hat weißes Sporenpulver und sehr herablaufende Lamellen. Er wächst auf abgestorbenen oder noch lebenden Laubbäumen, wie Buchen oder Eichen, kann aber auch schon mal auf Nadelholz vorkommen. Verwechselt werden kann er mit dem Lungenseitling oder dem Gelbstieligen Muschelseitling. Das klingt vielleicht etwas überraschend, weil der Hut des Austernseitlings eigentlich grau ist. Es gibt aber auch eine weiße Varietät und da liegt die Verwechslung mit dem Lungenseitling schon nahe. Er gilt als Vital- und Heilpilz und wird auch als Zuchtpilz angebaut. Zuletzt aktualisiert am 28.05.2026 |


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Lungenseitling (Pleutotus pulmonarius) Der Lungenseitling riecht angenehm pilzig. Der Geschmack ist mild. Da der Pilz blutzersetzende Hämolysine enthält, ist er roh giftig. Das Sporenpulver ist weiß und er wächst auf Laubholz, gerne an Buchen. Ebenso wie der Austernseitling hat er lang herablaufende Lamellen. Der Stiel kann mit 1-4 cm relativ lang sein. Das ist ein wichtiges Merkmal, denn vor weißen Seitlingen ohne Stiel ist zu warnen. Der Ohrförmige Seitling soll in Japan schon mehrfach zu Todesfällen gesorgt haben.
Letzte Aktualisierung am 26.02.2026 |

Igelstachelbart (Hericium erinaceus)
Der Igelstachelbart wird auch Löwenmähne, Pom-Pom blanc oder Affenkopfpilz genannt. Er gilt als Vital- oder Heilpilz und wird auch als Zuchtpilz angebaut.
Zuletzt aktualisiert am 28.05.2026



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Gelbstieliger Muschelseitling (Panellus serotinus) Dieser wunderschöne Seitling strahlt durch seine gelbe Farbenpracht direkt hervor. Er wächst gerne auf Laubholz, auch mit dem Austernseitling auf einem Stamm. Er hat weißes Sporenpulver und herablaufende Lamellen, die jung weißlich sind und später cremegelb werden. Er gilt als essbar, aber das ist etwas umstritten. Etwas kurios ist, dass sich die eventuell vorhandenen Giftstoffe im Körper anreichern und bei einer Gewichtsabnahme freisetzen. Es gibt aber auch Quellenangaben, die das für Unsinn halten. Hier bleibt es also spannend, was die Forschung künftig herausbringt. Dem freudigen Finder dieses schön anzusehenden Pilzes bleibt es also selbst überlassen, ob er ihn zubereitet oder zur Freude der Natur im Wald belässt. Ich habe ihn in einem Naturschutzgebiet gefunden und lediglich fotografiert.
Zuletzt aktualisiert am 26.02.2026 |
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Orangeseitling (Phyllotopsis nidulans)
Der Pilz ist zwar wunderschön und man freut sich, wenn man ihn im Winter findet. Er ist aber ungenießbar und riecht unangenehm süßlich. Der Geruch ist an den Lamellen am intensivsten.
Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

Zitronenseitling (Pleurotus citrinopileatus)
Er wird auch häufig Limonenseitling genannt und riecht fruchtig angenehm. Wie andere Seitlinge auch kann er kultiviert werden. Roh ist er giftig, weil er Blausäure enthält. Diese verflüchtigt sich aber beim Trocknen oder Kochen.
Zuletzt aktualisiert am 28.05.2026




Rosenroter Seitling (Pleutotus djamor)
Diese Art wird auch in Europa gerne kultiviert und ist daher auch manchmal käuflich zu erwerben. Der Geruch ist sehr beißend, fast nitratartig. Der Nachgeschmack ist eher unangenehm. Ob sich der Genuss lohnt, ist jedem selbst überlassen.
Zuletzt aktualisiert am 26.05.2026


